Neubau Kindertagesstätte
Es geht los! Toll.
Unsere neue Kindertagesstätte ist in Planung
Vor mehr als drei Jahrzehnten wurde unsere Kindertagesstätte in Altenbruch als ein
„Provisorium“ bzw. als Übergangslösung in Containerbauweise „hingestellt“. Nun
geht das langlebige Provisorium seinem Ende entgegen. Das der alte Bau dringend
durch einen Neubau ersetzt werden musste, war sowohl der Stadt Cuxhaven als
auch der Kirchengemeinde seit langem klar. Doch bevor wir in die Planungsphase für
einen Neubau eintreten konnten, mussten die Finanzierungsfragen zwischen der
Stadt Cuxhaven und der Kirchengemeinde geklärt werden.
Auf einer Fläche von rund 4200 m2 soll neben dem heutigen Gebäude die neue Kita
entstehen. So wird auch vermieden, dass die Kinder während der Bauphase aus der
alten Kita in ein anderes Gebäude umziehen müssen.
Geplant ist eine Kindertagesstätte mit fünf Gruppenräumen für sowohl Ganztags als
auch Halbtagsgruppen, Hortbetreuung und Krippe. Ferner ist eine Küche in Planung,
die die so ausgelegt ist, dass sie auch den Bedürfnissen der Schule gerecht werden
kann. Inzwischen hat eine Jury aus Vertretern der Stadt, der Kirchengemeinde und
Praktikern in der Kindertagesstättenarbeit aus fünf eingereichten Entwürfen einen
ausgewählt. Das Architektenbüro beschreibt den ausgewählten Entwurf wie folgt:
Gebäude / Gelände
Die Charakteristik des Entwurfes ist geprägt durch das wie zufällig wirkende und
spielerische aneinander reihen von grafischen Gebäudeformen. Die Gruppenräume
erhalten eine besondere Individualität. Sie ist geprägt durch eine Trennung durch
Freiräume sowie der individuellen Gestaltung der Fassaden und Dachformen. Der
Gebäudekomplex ist anhand der natürlichen Belichtung auf dem Grundstück
ausgerichtet. Die vorhandene Fläche für die Feuerwehrzufahrt werden durch
Grünflächen aufgelockert und verbinden die fließende Form des Gebäudes mit der
Umgebung. Über die Mensa als Gelenk verankert der Küchenblock das Gebäude in
die Struktur des Schulkomplexes. Die Organisation der Verkehrswege erlaubt, das
eine Trennung der Fußwege und des Bus- u. Stellplatzverkehrs stattfindet. Die
Stellplätze werden im Bereich des abzubrechenden Gebäudes angeordnet. Ein
Spielgerätehaus erweitert die bestehenden Außenflächen welche größtenteils
erhalten bleiben.
Grundriss
Betreten wird des Gebäude vorbei an der Leitung in die Eingangshalle. Hier findet
die Verteilung in die Mensa, den Mehrzweckraum, den Hort, sowie den Kindergarten
statt. Durch mobile Trennwände lässt sich die Mensa und der Mehrzweckraum für
Veranstaltungen gemeinsam nutzen. Vor dem Bereich der Gruppenräume eröffnet
sich spielerisch der Flurbereich. Er ist geprägt durch die schlichte geschwungene
Wand im Gegensatz zur gegenüberliegenden eckigen Form aus Vor- und
Rücksprüngen. Durch die Verglasungen der Gruppenzwischenräume erhält der
Innenbereich viel Tageslicht und erhält jederzeit den Bezug zum Außenbereich. Die
Gruppenräume erhalten eine überdachten Außenbereich. Jede Gruppe erhält aus
der Garderobe einen eigenen Zugang zum Garten.
Gestaltung
Das Spiel mit den Dächern lässt eine lebhafte Dachlandschaft entstehen. Hierbei
treten die Dächer der Gruppenräume mit jeweils anderem Gefälle und der
abgeschrägte Zylinder der Mensa ins Auge. Die Fassade der Gruppenräume ist
zweigeteilt. Die verschieden farbigen Fassadenplatten dominieren die Gestaltung.
Durch eine eigene Form und Farbe erleichtern diese den Bezug zur Gruppe.
Hingegen wird der zweite Teil mit einer horizontal Holzstruktur mit immer
gleichbleibenden Fensterformen gestaltet. Dieses beruhigt den Baukörper und
erzeugt den Rahmen für das Spiel mit Farben und Formen.