Konfirmation/ Unterricht
Konfirmandenunterricht
in der St. Nicolaikirche
Erläuterungen für Konfirmanden/innen und Konfirmandeneltern
Sie kennen fast alle den Konfirmandenunterricht aus eigenem Erleben. Wenn es etwas Konstantes von der Kirche zu berichten gibt, gehört sicher der Konfirmandenunterricht dazu. Großeltern können ihren Enkeln noch viele Geschichten aus ihrer Konfirmandenzeit erzählen. Auf dem ersten Blick scheint vieles beim Alten geblieben zu sein – vor allem der wöchentliche Unterricht über einen Zeitraum von zwei Jahren.
Verlängerung der täglichen Schulzeit.
Die aktuelle Schulpolitik in Niedersachen bringt jedoch gravierende Änderungen für den Konfirmandenunterricht mit sich. Die Einführung der Ganztagsschulen und die Verkürzung der gymnasialen Schulzeit verlängert die tägliche Schulzeit erheblich.
Das Tagespensum der Schüler und Schülerinnen ist of so dicht, dass neben verlängerten Unterricht, Hausaufgaben und dem Lernen für die Bio Arbeit am nächsten Tag wenig Zeit für den Konfirmandenunterricht bleibt. Schlimmer noch, wenn die Konfirmanden dann zum Unterricht kommen, sind sie nicht wirklich für eine weitere Stunde klassischen Schulunterricht, nun halt mit dem Pastor als Lehrer, aufnahmefähig
Konfirmandenunterricht dauert nur noch ein Jahr.
Kirchenvorstand und Pfarramt der Kirchengemeinde St. Nicolai in Altenbruch regieren auf diese Situation. Die Konfirmandenzeit soll nur noch ein Jahr dauern. Sie beginnt im Mai jeden Jahres und endet mit der Konfirmation am ersten Sonntag im Mai. Der Unterricht findet Donnerstag von 16:30 – 18:00 Uhr statt.
Konfirmandenfreizeit.
Eine drei/viertägige Freizeit findet während der Konfirmandenzeit statt. Nach einer Vereinbarung der Kirche mit dem Land Niedersachsen bekommen Schülerinnen und Schüler für Konfirmandenfreizeiten drei Tage unterrichtsfrei. Wir nehmen diese Tage in der Zeit der Zwischenzeugnisse, also, wenn die Noten schon klar sind und der Unterrichtsausfall am ehesten zu verkraften ist.
Praxisteil des Konfirmandenunterrichtes.
Es gibt während der Konfirmandenzeit auch immer wieder praxisorientierte Projekte:
Besuch verschiedener Gruppen der Kirchengemeinde: Kinder- und Jugendgruppen, Gospelchor, Frauenkreis, Kirchenvorstand, Seniorenkreis, Selbsthilfegruppe, usw.
Treffen mit kirchlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wie Küsterin, Sekretärin, Leiterin des Kindergartens usw.
Übungsstunden mit unserem Kirchenmusiker.
Zeitliche Mitarbeit im Kindergottesdienst.
Mitgestaltung der Aktion “Brot für die Welt”.
Mitgestaltung eines Gottesdienstes im Altersheim.
Gestaltung einer Erzählstunde im Evangelischen Kindergarten.
Vorstellungsgottesdienst.
Meistens im März gestalten die Konfirmandinnen und Konfirmanden gemeinsam einen Gottesdienst, dessen Thema sie selber erarbeiten.
Termine der Konfirmation.
Die Konfirmation findet am 1 Sonntag im Mai statt. Am Gründonnerstag feiern wir mit der Gemeinde um 19:00 Uhr den Abendmahlsgottesdienst für die Konfirmanden, ihre Eltern, Großeltern, Paten etc.
Gebühr für Unterrichtsmaterialien.
Gemeinsam mit der Anmeldung zum Konfirmandenunterricht erbitten wir einen Kostenbeitrag von € 50,-. In diesen Beitrag sind die Kosten für ein Konfirmandenbuch, einer Bibel in heutigem Deutsch und die Anzahlung von € 25,- für die Konfirmandenfreizeit enthalten.
Gesangbuch.
Schön wäre es, wenn die Eltern, Großeltern oder Paten den Konfirmandinnen und Konfirmanden schon zu Beginn in ihrem Unterrichtsjahr ein Gesangbuch schenken könnten. Das Gesangbuch ist ein Glaubensbuch unserer Kirche, es beschreibt auch die Liturgie des Gottesdienstes, enthält Gebete und wichtige Texte.
Gottesdienstbesuch.
Während der Unterrichtszeit muss jeder Konfirmand 25 Gottesdienste besuchen. Dazu zählen auch Gottesdienste an anderen Orten, wenn sie dokumentiert wurden. Wichtig ist hier, dass Sie als Eltern die Konfirmandenzeit Ihres Kindes aktiv unterstützen und ebenfalls mit zum Gottesdienst kommen.
Auswendiglernen
Folgendes soll im Konfirmandenunterricht auswendig gelernt werden:
Vaterunser
Goldene Regel
Psalm 23
10 Gebote
Konfirmationsspruch
Hausaufgaben gehören zum Konfirmandenunterricht. Neben den Dingen, die auswendig zu lernen sind, wird es immer mal wieder Aufgaben geben, bei denen Konfirmanden Interviews machen, selbst Informationen erarbeiten und sich eigenständig biblische Texte erschließen. Bitte unterstützen Sie Ihre Kinder bei diesen Aufgaben.
Mit freundlichen Grüßen
Pastor Dr. Lutz Meyer
Ordnung der Konfirmandenarbeit
in der Ev.-luth. St. Nicolai Kirchengemeinde Altenbruch
I
Grundsätze
Evangelisch-lutherische Kirche lebt von den Gaben Gottes in Wort und Sakrament.
Die Konfirmandenarbeit hat ihre biblische Grundlage in der Zusage und dem Auftrag Jesu Christi: “Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden. Darum gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker: Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.“ (Matthäus 28, 18-20).
Die Kirche lädt junge Menschen ein, gemeinsam zu erfahren und zu fragen, was es bedeutet, getauft zu sein und an Jesus Christus zu glauben.
Die Konfirmanden sollen vertraut werden mit dem Leben der Kirche in gottesdienstlicher Feier und im Alltag der Welt, besonders aber mit der biblischen Botschaft.
Es ist wichtig, daß die Konfirmanden die Konfirmandenarbeit nicht als eine isolierte Veranstaltung erleben, sondern während der Konfirmandenzeit möglichst viel vom Leben der Gemeinde kennenlernen.
Unter Zugrundelegung dieser Grundsätze werden die nachstehenden Regelungen getroffen:
II. Dauer
Die Konfirmandenarbeit beginnt im Monat Mai für die Kinder des siebten Schuljahres und erstreckt sich über ein Jahr. Sie schließt mit der im achten Schuljahr stattfinden Konfirmation am ersten Sonntag im Mai ab.
III. Anmeldung
Zur Anmeldung werden die Erziehungsberechtigten zusammen mit den zukünftigen Konfirmanden eingeladen und gebeten, die Taufbescheingung mitzubringen.
Der Termin wird rechtzeitig vorher im Gemeindebrief bekanntgegeben. Die Erziehungsberechtigten erhalten bei der Anmeldung eine Ausfertigung dieser Ordnung.
Zu Beginn der Konfirmandenarbeit wird zu einem besonderen Gottesdienst und zu einem Elternabend eingeladen. An dem Elternabend wird über Form und Inhalt der Konfirmandenarbeit informiert.
IV. Organisationsform
Zur Konfirmandenarbeit gehören Unterricht und weitere Veranstaltungen wie Freizeiten, Gemeindepraktika und Kurse. Die Teilnahme ist grundsätzlich verbindlich. Der Unterricht findet außerhalb der Schulferien wöchentlich statt und umfasst jeweils eine Unterrichtsstunde / 90 Minuten.
Während der Konfirmandenzeit findet eine Freizeit statt. Die Kirchengemeinde beteiligt sich an den Kosten der Freizeit. Das Pfarramt wird im Auftrage der Erziehungsberechtigten die notwendigen Beurlaubungen vom Schulunterricht beantragen. Über die Freizeit wird vorher an einem Elternabend näher informiert.
Wenn Konfirmanden aus wichtigen Gründen verhindert sind, an der Konfirmandenarbeit teilzunehmen, werden sie sich möglichst vorher vom Pfarramt beurlauben lassen. Für eine nachträgliche Entschuldigung legen sie eine entsprechende Erklärung der Erziehungsberechtigten vor.
V. Arbeitsmittel
Die Konfirmanden benötigen folgende Arbeitsmittel:
· Bibel (Ausgabe: Gute Nachricht, Bibel in heutigem Deutsch)
· Evtl. Konfirmandenbuch und Mappe.
VI. Teilnahme am Gottesdienst
Die Konfirmanden nehmen an den Gottesdiensten der Gemeinde teil. Ein regelmäßiger Gottesdienstbesuch – alle zwei Wochen – ist erwünscht und notwendig, wenn die Konfirmanden mit dem gottesdienstlichen Leben vertraut werden sollen. Die Erziehungsberechtigten sind eingeladen, gemeinsam mit den Konfirmanden an den Gottesdiensten teilzunehmen.
Die Konfirmanden lassen sich die Teilnahme am Gottesdienst in einer Gottesdienst- besuchskarte bestätigen.
VII. Erziehungsberechtigte
Die Erziehungsberechtigten werden gebeten, die Konfirmanden während der Konfirmandenzeit mit Interesse zu begleiten sowie an Elternabenden teilzunehmen. Während der Konfirmandenzeit finden zwei bis drei Elternabende statt.
VIII. Abschluss der Konfirmandenarbeit
Frühzeitig vor dem Abschluss der Konfirmandenarbeit werden mit den Erziehungsberechtigten anlässlich eines Elternabends die mit der Konfirmation zusammenhängenden Fragen besprochen.
In der Schlussphase der Konfirmandenzeit stellen sich die Konfirmanden der Gemeinde in einem von ihnen mitgestalteten Gottesdienst vor.
IX. Konfirmation
Auf Grund der Teilnahme an der Konfirmandenarbeit entscheidet das Pfarramt über die Zulassung zu Konfirmation.
Die Zulassung zur Konfirmation kann versagt werden, wenn
· die Teilnahme an der Konfirmandenarbeit häufig versäumt worden ist,
· diese Ordnung beharrlich verletzt worden ist,
· besondere Gründe im Verhalten die Konfirmation nicht gerechtfertigt erscheinen lassen.
Wenn die Zulassung zur Konfirmation versagt werden soll, wird ein eingehendes Gespräch mit den betreffenden Konfirmanden und Erziehungsberechtigten geführt. Vor der Entscheidung wird der Kirchenvorstand über die Angelegenheit beraten.
Gegen die Versagung können die Erziehungsberechtigten Beschwerde bei dem Superintendenten und gegen dessen Entscheidung weitere Beschwerde bei dem Landessuperintendenten einlegen.
Muster einer Vereinbarung für die Konfirmandenarbeit
Ich ……………………………………möchte an der Konfirmandenarbeit meiner Kirchengemeinde aktiv teilnehmen und konfirmiert werden.
Ich möchte verstehen lernen, was es bedeutet, an Gott zu glauben und ein Christ/eine Christin zu sein. Die Kirche, zu der ich gehöre, möchte ich besser kennen lernen.
Darum werde ich regelmäßig an der Konfirmandenarbeit teilnehmen. Auch an den Gottesdiensten werde ich regelmäßig teilnehmen, mich an besonderen Vorhaben während der Konfirmandenzeit beteiligen und dabei auch Aufgaben übernehmen.
Die Vorbereitung auf die Konfirmation findet in der Konfirmandengruppe statt. Ich gehöre dazu und will meinen Beitrag zum Gelingen der Gruppe leisten.
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(Ort) (Datum) (Unterschrift)
Wir/Ich möchte(n), dass unsere/meine Tochter/ unser/mein Sohn an der Konfirmandenarbeit der Kirchengemeinde teilnimmt und konfirmiert wird.
Deshalb wollen wir/will ich unsere/meine Tochter/ unseren/meinen Sohn auf diesem Weg zur Konfirmation begleiten. Er/Sie soll erfahren, dass auch uns/mir am Gelingen der Konfirmandenzeit liegt. Wir/Ich werde(n) ihn/sie dabei unterstützen und Anteil daran nehmen, was ihn/sie beschäftigt.
Im Rahmen unserer/meiner finanziellen Möglichkeiten werde(n) wir/ich für die notwendigen Kosten, z.B. für Unterrichtsmaterialien und Freizeiten, unseren/meinen Eigenbeitrag leisten.
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(Ort) (Datum) (Unterschrift(en)
Wir/Ich erkläre(n) uns/mich bereit, Dich………………………………….auf dem Weg zur Konfirmation im Jahr …. zu begleiten.
Wir/Ich werde(n) das uns/mir Mögliche tun, Dir zu erklären und Dich damit vertraut zu machen, was es bedeutet, an den dreieinigen Gott zu glauben und als ein Christ/eine Christin zu leben.Wir wollen uns/Ich will mich dafür einsetzen, dass uns die Konfirmandenzeit miteinander gelingt.
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(Ort) (Datum) (Unterschrift/en)